Das Buch der Woche: Mistakes were made

„Mit einem Eisbär im Auto bei jemand ins Wohnzimmer zu fahren, ist gar nicht so einfach. Man braucht ein Wohnzimmerfenster, das groß genug für ein Auto ist. Man braucht ein Auto, das groß genug für einen Eisbär ist. Und man braucht einen Eisbär mit einem großen Herzen. So groß, dass er sich nicht beschwert, weil du ins falsche Haus gefahren bist. Was ziemlich übel ist, wenn das Auto erstmal im Wohnzimmer steht. Nein, ich muss nochmal neu starten. (Die Geschichte. Nicht das Auto.)“(Stephan Pastis, Timmy Flop)

Wir alle wissen, wie wichtig die erste Seite eines Buches ist. Diese hat gewonnen. Und es geht permanent enorm gut weiter.

Timmy Failure, zu deutsch Timmy Flop, der neue Antiheld der Herzen, macht froh wie Calvin und Hobbes!

mistakeswere madetimmyflop

 

 

Das Buch der Woche!

Das Buch der Woche!

Ein absolut angenehm, gut und interessant zu lesendes Buch haben wir hier!
Zwei pubertierende Schwestern machen sich auf den Weg zu einem ihnen noch unbekannten Onkel, nachdem ihre Mutter von einem ihrer Selbstfindungstrip nicht heimkehrt und das Geld für chicken-potpies ausgeht. Sie stellen verwundert fest, dass ihre Mutter ziemlich wohlhabenden Verhältnissen entstammt und kommen bei ihrem Onkel auf einem alten Anwesen unter. Sie suchen einen Job und finden einen, jedoch leider bei einem Mann, mit dem ihr Onkel nicht ohne Grund auf Kriegsfuß steht.
Die Erzählstimme der kleinen Bean-Jean ist schlau, wesentlich erwachsener als ihre 12 Jahre eigentlich hergeben und hat so eine amerikanisch-beruhigende Art. Im Verlauf des Buches wird sie diejenige, die auf ihre ältere Schwester, eine große Wortakrobatin mit Hang zur Exzentrik (Liebe zu Emus, Edgar Allan Poe, darauf resultierende Emu-Lyrik) aufpasst.
Ein prima Buch!